Wintercup Start und seine Folgen
was war denn das?
Wenn mir jemand mal gesagt hätte, dass bei unserer Winter Cup Veranstaltung die Feuerwehr zum Suppe essen kommt............was hätte ich da wohl geantwortet?
Also , der Tag begann wie immer in den letzten Jahren. Es wurde aufgebaut, umorganisiert und die Nervösität mit einem Käffchen beseitigt. Derweil meldeten sich die Sportler, die Startnummern wurden verteilt und alle bereiteten sich auf einen schönen Tag vor.
Die Bedingungen waren eigentlich optimal. Eigentlich?
Mitten in der Vorbereitung, kurz vor der Ansprache, hörten wir Martinshorn und das erste Feuerwehr Fahrzeug tauchte mit Blaulicht etwas unterhalb von uns an der Bootseinsatzstelle auf. Mhh...?
Eine kleine Unsicherheit machte sich breit, die mit der Info endete, dass es oberhalb, in der Volme, einen Ölalarm gegeben habe. Also wurde der Start erstmal verschoben.
Kurz darauf so etwas wie Entwarnung, da es aufgrund der Maßnahmen der Feuerwehr für uns keine Gefahr gab. Daraufhin wurde der Start auf 12:00 Uhr festgelegt.
Dieser erfolgte dann auch problemlos - ja gut, für Janina und Ben bei ihrer Zweier Premiere nicht so ganz. Aber mit Nico Fischer hatten wir jemanden im Motorboot, der den beiden sofort zur Hilfe kam. Nachdem die Beiden wieder an Land waren, konnte Nico auch gleich zum nächsten Hilfe Einsatz fahren.
Während dessen war die Spitzengruppe schon oberhalb der B54-Brücke in der Wende
und konnte auf der Abwärts Fahrt schon davon berichten, dass dort schon ziemlich viel Öl war. Während die Teilnehmer auf dem Wasser der Wende unterhalb des Viadukts zu fuhren,
beratschlagten die HKC'ler, was jetzt zu tun sei. Die richtige Entscheidung war, die wieder hochfahrenden Sportler vom Wasser zu holen und die Veranstaltung abzubrechen.
Kurz darauf kam auch die offizielle Ansage der Feuerwehr, die daraufhin in einer Hagen-Herdecker Gemeinschaftsaktion eine Ölsperre quer über die Ruhr legte, bei der unser Motorboot noch anfangs unterstützen konnte.
War das jetzt das Streichergebnis für die Winter Cup Serie? Noch während die Sportler sich stärkten, beschlossen die Herdecker, die Veranstaltung bei uns am 30.11.2025 zu wiederholen. So ist zumindest der Plan.
Und was hat das jetzt mit der Feuerwehr und der Suppe zu tun?
Nun, einige haben sich nach dem Abbruch gleich wieder auf den Weg nach Hause gemacht und so war ja dann "noch Suppe da".
Da lag es natürlich nah, die Einsatzkräfte der Feuerwehr einzuladen, was diese auch gerne annahmen.
Was bedeutete diese Situation für das Training am Sonntag? Auf jeden Fall ging es nicht auf`s Wasser. Das war ja mal nichts Neues, denn durch die Hochwasserregelung kennen wir das ja. Aber so kam es dann zum ersten gemeinsamen Training der Rennsportler mit den Tabalugas unter der Leitung des Rennsport Trainers, was zum einen interessant und lustig war, den Tabalugas aber jetzt einen schönen Ganzkörper Muskelkater bescherte.
Und es kam zum ersten gemeinsamen Training dreier Generationen einer Familie.
Alles in allem natürlich mal wieder dumm gelaufen, aber das beste daraus gemacht.
(Bericht: Thomas Spenner)