Herdecker Kanu Club spendet Stoffe für Schutzmasken.

50 Quadratmeter Baumwollstoff haben die Herdecker Kanuten an Tanja Bäumler übergeben, die daraus Mund und Nasen Schutzmasken schneidert.

Geschäftsführer Thomas Schnadt überbrachte die Stoffe zur Freude von Frau Bäumler,

die bereits über 150 Masken für privat, ein Altenheim und ein Krankenhaus in Heimarbeit gefertigt hat. Seine Frau habe erzählt, dass ihre Arbeitskollegin der Radiologischen Abteilung im Hagener Johanneshospital, nach Feierabend noch Masken näht,

aber Schwierigkeiten hat, an Baumwollstoff zu kommen, so Schnadt.

Da wir im vergangenen Jahr am Kanu Club eine große Stoffsammel- Aktion hatten,

um bei „Herdecke räumt auf“ nachhaltig Stoffbeutel und Wachsdeckchen von den Kindern und Jugendlichen basteln zu lassen, hatten wir einige Quadratmeter übrig. Die Zahl haben wir dann innerhalb des Vereins noch aufgestockt.

Frau Bäumler, die beruflich im MRT arbeitet, näht auch spezielle Masken, die zum einen innenliegend zusätzlich einen Filter aufnehmen können und zum anderen, ohne Metallnasenbügel auskommen, der beim Magnet Resonanz Tomographen von großem Nachteil ist. „DieSchutzmasken, die ich fürs Altenheim genäht habe, sollten alle in weiß sein“. „Nach 100 Stück kann ich Weiß schon nicht mehr sehen, deshalb freue ich mich jetzt über die schönen farbigen Stoffe vom Kanu Club“, so Tanja Bäumler. Übrigens hat Frau Bäumler kein Geld für die Masken genommen, obwohl ihr das angeboten wurde.

„Vielmehr freue ich mich über Süßigkeiten, die ich dann im Krankenhaus an die Kinder verteilen kann und über Materialspenden“.

Na, da kam der Herdecker Kanu Club ja gerade rechtzeitig.

 

Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, zu hinterfragen, warum der Herdecker in Hagen spendet, dem sei mitgegeben, dass Hilfe immer und überall notwendig ist.

Manchmal spielt eben der Zufall eine Rolle.

 

aktualisiert am 03.08.2020

 

 

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