34. Aller Hochwasser-Rallye in Verden

Die 34. Aller Hochwasser-Rallye in Verden wurde zu einer Eisfahrt. Fünf Herdecker Kanuten trafen sich am Freitag Mittag am Bootshaus um gemeinsam die Autos zu beladen um dann zur Aller nach Verden zu fahren. Nach dreistündiger Autofahrt in Verden angekommen ging es direkt ans Zelte aufbauen. Dies stellte sich als recht schwierig heraus, der eiskalte Wild, die minus sechs Grad Außentemperatur, nein auch der Boden war gefroren auf dem die Zelte stehen sollten, nun wie bekommen wir jetzt die Heringen in den Boden? Mit Hammer und Axt kamen wir nach ein wenig Verzögerung an unser Ziel. Die Zelte standen, noch schnell die Luftmatratzen und Schlafsäcke vorbereitet. Ab ging es gemeinsam zu den anderen Kanuten ins Bootshaus des Verdener Kanu Verein. Nach kurzer Begrüßung der Kanuten, hieß es erstmal stärken. Neben einer ordentlichen Portion Pommes -Currywurst und einem kalten Bier, ließen wir den Abend ausklingen.

 

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um sechs Uhr, um sich gemeinsam bei einem köstlichen Frühstück im Bootshaus zu treffen. Dann ging es um halb acht nach Hodenhagen, wo die Rallye für die 55 km Etappe startet. Punkt neun Uhr waren wir mit rund 150 anderen Paddlern auf dem Wasser um Richtung Verden zu paddeln. Die ganz harten Paddler starteten bereits um sechs Uhr aus Celle, um 112 km nach Verden zu paddeln. Wir hatten auf der rund sechs Stunden langen Tour mit Wind und starker Eisbildung auf der gesamten Ausrüstung zu kämpfen. Teilweise war diese bis zu einem Zentimeter dick. Angekommen am Bootshaus wurde sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Insgesamt waren 280 Kanuten am Start. 25 Kanuten paddelten die 112 km Etappe, 6 Kanuten sind bei der Veranstaltung gekentert, alle sind wohl auf und konnten die Fahrt weiter fortsetzen. Abends ging es zu einem Italiener wo sich von den Strapazen erholt wurde. Bei minus zwölf Grad ging es dann abends wieder ab in die kalten Schlafsäcke, um am nächsten Morgen die 250 km lange Heimreise anzutreten. Trotz des extremen Wetters sind sich alle einig, dass man im nächsten Jahr wieder dabei sein wird.

aktualisiert am 27.07.2017

 

 

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Pressebericht zu:

Tabaluga Dragons bei der höchsten Drachenbootregatta der Welt.

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