23. Potsdamer Traditions-Kanumarathon mit einem Novum in seiner Geschichte.

 

Der Kanumarathon ist zu einer Tradition in Potsdam geworden. Gleich im ersten Wendejahr wurde er von Ditmar Grupe ins Leben gerufen und wird bis heute ohne Unterbrechung rund um Potsdam gestartet. Zahlreich nehmen die Teilnehmer die 21km, 36km oder 42km langen Strecken in ihren Einer- und Zweier-Kajaks in Angriff, wobei es keine Rolle spielt, ob mann mit einem Renn,- Wander,- oder Seekajak startet.

Ein Joint Venture ganz besonderer Art ging nun am 07.Juli 2012, erstmalig in der 23 jährigen Geschichte des Kanumarathons, an den Start. Noch nie hatten es Teilnehmer in einem Rennkanadier kniend gewagt Potsdam auf dem Wasserweg zu umrunden.

Die Potsdamer Andre`Glatzel und Thomas Schnadt, der inzwischen seine neue Heimat im Herdecker Kanu Club in NRW gefunden hat, paddelten schon als Kinder für die Wassersportfreunde Pirscheide.

In diesem Verein, der damals den bei Wassersportlern heute noch über die Landesgrenzen hinaus bekannten Namen BSG DEFA Babelsberg (Sektion Kanu) trug, trainierte ein gewisser Herr Grupe die beiden Sportler, die heute immer noch national und International an großen Regatten, bei den Altersklasse Rennen erfolgreich teilnehmen.

Umso größer war die Freude, als das C2 Team (Bezeichnung für Kanadier Zweier) auf den jetzt so erfolgreichen Initiator des Potsdamer Kanumarathons beim Universitäts Sport Verein (USV) traf.

Glatzel und Schnadt, die für dieses Rennen im Zweier Canadier an den Start gingen, hatten sich auf Grund der vorhergesagten Wetterbedingungen (starke Regenfälle und Gewitter um die Mittagszeit) für die 36 km lange Strecke, von Hermannswerder startend über den Templiner See, Petzinsee, Schwielowsee, vorbei an der Insel Werder, Großer Zernsee, Wublitz, Schlänitzsee, Sacrow-Paretz Kanal, Jungfernsee, Tiefer See und Freundschaftsinsel zurück nach Hermannswerder entschieden.

Nach einem schnellen Start konnten sie wie geplant auf höhe der Insel Werder kurzfristig die Gesamtführung des Feldes übernehmen und diese bis ca. km 20 behaupten.

Da man aber, anders als im Kajak, in einem Kanadier die gesamte Zeit über immer auf demselben Knie, kniend paddelt, hatten sie ca. 6 Portagen eingerechnet, bei denen man sich am Ufer das Bein wieder gerade richten konnte. Am Ende kamen die zwei mit vier Portagen aus, was Sie ihrem Ziel unter 4 Stunden zu paddeln, erheblich näher brachte.

Nach ca. 30km schwanden die Kräfte dann schon merklich, so dass man sich, bei immer stärker aufkommenden Schiffsverkehr (große Wellen) sehr konzentrieren musste, nicht ins Wasser zu fallen. Völlig erschöpft aber glücklich machten Glatzel und Schnadt auf dem letzten Abschnitt durch den Judengraben schon Pläne für das kommende Jahr.

Am Ende wurden sie Im Ziel Sechste des Gesamtklassements und wurden von Ditmar Grupe mit einem Pokal und der dazugehörigen Urkunde in Ihrer Startklasse für den 1. Platz beglückwünscht.

„Wir sind völlig fertig“ so das Resume` der beiden Kanadierfahrer mit der Startnummer 106, die die 36km lange Strecke in 3:47:39 Stunden zurücklegten und ihr gesetztes Ziel großzügig unterschritten.

Auf die Nachfrage und den Wunsch Grupes, nächstes Jahr dann zum 24. Potsdamer Kanumarathon zu kommen, antworteten beide mit einem süffisanten JA.

Wie gesagt, im Judengraben hatten die Zwei fürs nächste Jahr Ihren Plan schon in der Tasche, vielleicht im Renn- K4 oder besser noch im Renn- C8.

Vielleicht hat aber auch das viele Adrenalin, so kurz vor dem Ziel die nachkommenden Schmerzen und den Denkprozess, völlig außer Kraft gesetzt.

AHOI bis 2013

aktualisiert am 17.09.2018

 

 

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